Offener Brief: Die AfD darf den Vorsitz des Kulturausschusses im Bundestag nicht erhalten

Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates:

Berlin, den 27.09.2017. Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Michelle Müntefering haben Iris Berben, Dr. Diether Dehm MdB, Amelie Deuflhard, Tanja Dückers, Dr. Bernd Fabritius MdB, Ronald Grätz, Prof. Christian Höppner, Alfred Holighaus, Andreas Kämpf, Ulrich Khuon, Prof. Dr. Eckart Khöne, Shermin Langhoff, Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann, Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Prof. Jeanine Meerapfel, Elisabeth Motschmann MdB, Dr. Thomas Oberender, Prof. Dr. Hermann Parzinger, Prof. Dr. Bernd Scherer, Prof. Dr. Oliver Scheytt, Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Klaus Staeck und Olaf Zimmermann einen Offenen Brief an den Ältestenrat des Deutschen Bundestages geschrieben.

Die Unterzeichner fordern alle Mitglieder des Deutschen Bundestages, insbesondere die Mitglieder des Ältestenrates, dazu auf, sich dazu zu bekennen, dass der Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag keinesfalls einem AfD-Vorsitz unterstellt werden darf.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, unterstützt diesen Offenen Brief nachdrücklich.

Der Brief kann hier abgerufen und auch mitgezeichnet werden!

Offene Ateliers 2017

Atelier Harald Worreschk

07.10. / 08.10. Ost u. Süd, 14.10. / 15.10. West, 12 – 18 Uhr

100 Künstlerinnen und Künstler und mehrere Ateliergemeinschaften in und um Hamburg laden an zwei aufeinander folgenden Wochenenden in ihre Ateliers ein.

Ein breites Spektrum an verschiedenen Themen und Techniken aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Grafik, Plastik, Skulptur, Installation, Videokunst und Performance ist vertreten. 

Weitere Informationen zu den Offenen Ateliers und zu den Führungen finden Sie hier

BBK*-Fest mit Buchpräsentation POSITION. Forum / Ausstellung

Der BBK lädt ein zu einem Fest mit Buch & Bar & Snacks & Gesang

Ort: Frappant, Zeiseweg 9, 22765 Hamburg
im Kachelraum (Bar, Eingang durch den Hof)

Termin: Montag, 18. September 2017
Beginn: 19:00 Uhr

POSITION. Forum / Ausstellung 2016
Dokumentation, 248 Seiten

 

Jede(r) mitmachende Künstler*in/Musiker/Vortragende*r erhält ein Freiexemplar.
Der Band ist nur an diesem  Abend für € 9,- erhältlich. Regulär € 15,- im Buchhandel, für Mitglieder für € 12,- im BBK-Büro zu erwerben.

Der Abend wird musikalisch begleitet von Helmut Fuchs Bardun (ab 20:30).
Das Frappant bietet an diesem Abend von 19:00 – 19:30 Uhr die Möglichkeit, die laufende Ausstellung in der Galerie des Künstlerhauses zu besuchen.POSITION. ist ein jährliches Forum des Berufsverbands zu Themen rund um das Berufsbild bildender Künstlerinnen und Künstler: Informativ und kontrovers. Die Ausstellung in der Fabrik der Künste bietet neuen Mitgliedern des Verbandes die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen.

„Kultur macht stark“ ab 2018: BBK wieder dabei! 

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), Werner Schaub, äußert seine Genugtuung darüber, dass erneut das Konzept des BBK zu Projekten kultureller Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche positiv bewertet und zur Förderung vorgeschlagen wurde. Dies wurde heute seitens des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt gegeben. Der BBK wird demnach neben 31 weiteren Verbänden und Initiativen wieder Programmpartner des BMBF im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ sein. 

Bereits in der ersten Förderphase ab 2013, die Ende 2017 ausläuft, hatte der BBK bundesweit in mehr als 450 Projekten lokaler Bündnisse über 6.500 Kinder und Jugendliche erreicht. 

Nun wird der BBK einen förmlichen Antrag einreichen, um möglichst ab Anfang 2018 wieder Projekte fördern zu können. Auch das Folgekonzept des BBK sieht vor, insbesondere im Bereich ästhetischer Bildung Kindern und Jugendlichen durch die authentische und engagierte Arbeit professioneller bildender Künstlerinnen und Künstler in lokalen „Bündnissen für Bildung“ den Zugang zu Kunst, Kultur und eigener Kreativität zu ermöglichen.

Berlin, den 6. Juli 2017 

 

 

Mitglied werden

DSC00409NEU: Hochschulabgänger*, die innerhalb der ersten 5 Jahre nach Abschluß der Kunsthochschule in den Berufsverband eintreten, zahlen für die ersten 3 Jahre nur die Hälfte des Mitgliedsbeitrags und die Hälfte der Aufnahmegebühr.

Mitglied werden im Berufsverband. 

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Hamburg sucht einen Stadtkurator / eine Stadtkuratorin für Kunst im öffentlichen Raum

Pressemitteilung der Behörde für Kultur und Medien

Behörde für Kultur und Medien schreibt das Projekt für 2018/2019 aus.

Die Behörde für Kultur und Medien gibt den Startschuss zum Bewerbungsverfahren für das Projekt Stadtkurator / Stadtkuratorin. Sie setzt damit das 2013 initiierte Projekt einer Stadtkuratorin /eines Stadtkurators für Kunst im öffentlichen Raum fort. Interessierte können sich mit einem innovativen Konzept für ein zweijähriges Programm für Kunst im öffentlichen Raum bis zum 15. Juni 2017 bewerben.
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Bundestag debattiert über die Verankerung der Ausstellungsvergütung im Urheberrecht

Die Fraktionen debattierten am 27.4. den Antrag der Linken zur Verankerung der Ausstellungsvergütung im Urheberrecht.

Dazu die Initiative Ausstellungsvergütung:

Die Initiative Ausstellungsvergütung, ein Zusammenschluss der Künstlerverbände BBK, Deutscher Kulturrat, GEDOK, der verdi-Fachgruppe Bildende Kunst und der VG Bild-Kunst, begrüßt es außerordentlich, dass heute Abend endlich wieder das Thema Ausstellungsvergütung auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestags steht. Im Antrag der Fraktion Die Linke wird zu Recht gefordert, die für bildende Künstlerinnen und Künstler bestehende Gerechtigkeitslücke zu schließen.

Die Initiative Ausstellungsvergütung plädiert für eine Verankerung im Urhebergesetz, die – ohne Belastung für den professionellen Kunsthandel und verträglich geregelt für ausschließlich ehrenamtlich geführte Kunstvereine – bildenden Künstlerinnen und Künstlern das zuspricht, was für andere Kunstsparten selbstverständlich ist: eine angemessene Vergütung für die Nutzung geistigen Eigentums bei der öffentlichen Präsentation ihrer Werke.

Es bleibt zu hoffen, dass sich auch die anderen Fraktionen diese langjährige Forderung der Künstlerinnen und Künstler zu eigen machen und spätestens in der nächsten Legislaturperiode ein entsprechender Gesetzentwurf verabschiedet wird.

Das Protokoll der Sitzung:

Download 4,7 MB: Dt._BT_Prot._27.4.2017_-_Debatte_zu_AV 

POSITION.DIALOG

Künstler und Künstlerinnen des Berufsverbandes wurden aufgerufen, sich mit neuen Mitgliedern aus 2015/16 dialogisch auseinanderzusetzen. Daraufhin haben sich fünf Dialog-Paare gebildet, die sich im Foyer des Kunsthauses mit den Mitteln der Kunst über Inhalte und Aspekte ihrer Arbeiten austauschen.

In Form von Performances, Installationen, Gesprächen und auch Präsentationen von Filmen, Objekten und Bildern wird sich dialogisch mit aktuellen Positionen Bildender Kunst auseinandergesetzt. Im Anschluss an die Aktionen gibt es die Möglichkeit zur offenen Diskussion.

Mit diesem Format wird der theoretische Kunstdiskurs um eine praktische Variante erweitert und sowohl für andere Kunstschaffende als auch für Kunstinteressierte lebendig und verständlich geöffnet.

ANNIKA UNTERBURG & MARIA FISAHN, WALKY TALKY, 3.4.2017

CHRISTINE GAST & UTE KLAPSCHUWEIT, CLOUDPICTURE. JAPAN PERFORMANCE, 18.4.2017

KARLA RECKMANN & MAREILE STANCKE, ERINNERN UND BEWAHREN, 2.5.2017

EVA ZULAUF & STILLA SEIS, DESASTER MIT TOMBOLA, 8.5.2017

SIMONE FEZER & KATJA WINDAU, THROW UP/METAPOSEN, 24.5.2017

JENS RAUSCH & WERNER SCHÖFFEL, VER-DICHTUNG DER ZEIT, 30.5.2017 

 

EINLASS: 18:30 UHR BEGINN: 19:00 UHR

Konzept und Organisation: Alfred Stephan Mattes, Monika Schröder und Iris Albrecht

Das Projekt wird von der Stiftung Kulturwerk der VG Bild Kunst gefördert.

schön falsch leben – Jahresausstellung 2017

schön
falsch
leben

Eröffnung: Montag, 10. April 2017, 19 Uhr
Begrüßung: Iris Albrecht (BBK)
Einführung: Roger Behrens (Kulturtheoretiker und Autor)
Performance: KO-OP, Autodidaktische Bauern, 21 Uhr

Führungen (Anna Goldmund)
Samstag, 22. April, 19, 20, 22 Uhr (Lange Nacht der Museen)
Sonntag, 7. Mai, 15 Uhr

Das Motto der Jahresausstellung 2017 ist entstanden aus einer freien Reflexion über Adornos Satz „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Dieser Satz umkreist philosophisch eine gesellschaftliche Kritik und die unter Umständen hoffnungslose Hoffnung auf ein befreites Leben. Damit erhält er eine Aktualität, auf die Kunst sich beziehen kann. Es geht dabei auch um die Frage nach den Möglichkeiten von gesellschaftlichen Utopien. Das Motto „schön falsch leben“ soll Assoziationsräume eröffnen. Seine drei Begriffe und ihre Kombinationsmöglichkeiten spielen mit kritisch-ironischer Distanz.
Über 100 Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich an dem Wettbewerb. Die Jury des Berufsverbands hat aus den vielen spannenden Einreichungen 25 Ausstellungsbeiträge ausgewählt, die vom 11. April bis 21. Mai 2017 im Kunsthaus gezeigt werden. In der Ausstellung sind verschiedenste künstlerische Medien und Techniken vertreten: Collage, Holzschnitt, Installation, Malerei, Objekt, Performance, Photographie und Video. Die Arbeiten stellen das „beschädigte Leben“ (Adorno) aus verschiedenen Blickwinkeln auf das Öffentliche oder Private dar: als beklemmend groteskes Spiel-Objekt, als subtil gesellschaftskritisches Gemälde, als surrealistisch-dadaistische Skulptur oder auch als reflexive audio-visuelle Installation.

Christian M. Beier, Coltamolta, Petra Gabriele Dannehl, Barbara Dévény, Thorsten Dittrich, Arielle Drouard, Felix Eckardt, Simone Fezer, Stefanie Harjes, Gitte Jabs, Burglind Jonas, Jutta Konjer, Ute Kühn, Arne Lösekann, Lupus, Rolf Naedler, Christine Preuß, Michael Pröpper, Meinhard Raschke, Pavel Richtr, Stefanie Ritter, Ulrike Schüchler, Ursula Steuler, Studio KO-OP, Angela Zander-Reinert

Eine Ausstellung des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Hamburg

siehe auch http://kunsthaushamburg.de/schoen-falsch-leben/