POSITION.DIALOG ab 3.4.

Künstler und Künstlerinnen des Berufsverbandes wurden aufgerufen, sich mit neuen Mitgliedern aus 2015/16 dialogisch auseinanderzusetzen. Daraufhin haben sich fünf Dialog-Paare gebildet, die sich im Foyer des Kunsthauses mit den Mitteln der Kunst über Inhalte und Aspekte ihrer Arbeiten austauschen.

In Form von Performances, Installationen, Gesprächen und auch Präsentationen von Filmen, Objekten und Bildern wird sich dialogisch mit aktuellen Positionen Bildender Kunst auseinandergesetzt. Im Anschluss an die Aktionen gibt es die Möglichkeit zur offenen Diskussion.

Mit diesem Format wird der theoretische Kunstdiskurs um eine praktische Variante erweitert und sowohl für andere Kunstschaffende als auch für Kunstinteressierte lebendig und verständlich geöffnet.

ANNIKA UNTERBURG & MARIA FISAHN, WALKY TALKY, 3.4.2017

CHRISTINE GAST & UTE KLAPSCHUWEIT, CLOUDPICTURE. JAPAN PERFORMANCE, 18.4.2017

KARLA RECKMANN & MAREILE STANCKE, ERINNERN UND BEWAHREN, 2.5.2017

EVA ZULAUF & STILLA SEIS, DESASTER MIT TOMBOLA, 8.5.2017

SIMONE FEZER & KATJA WINDAU, THROW UP/METAPOSEN, 24.5.2017

EINLASS: 18:30 UHR BEGINN: 19:00 UHR

Konzept und Organisation: Alfred Stephan Mattes, Monika Schröder und Iris Albrecht

Das Projekt wird von der Stiftung Kulturwerk der VG Bild Kunst gefördert.

schön falsch leben – Jahresausstellung 2017 ab 11.4.

schön
falsch
leben

Eröffnung: Montag, 10. April 2017, 19 Uhr
Begrüßung: Iris Albrecht (BBK)
Einführung: Roger Behrens (Kulturtheoretiker und Autor)
Performance: KO-OP, Autodidaktische Bauern, 21 Uhr

Führungen (Anna Goldmund)
Samstag, 22. April, 19, 20, 22 Uhr (Lange Nacht der Museen)
Sonntag, 7. Mai, 15 Uhr

Das Motto der Jahresausstellung 2017 ist entstanden aus einer freien Reflexion über Adornos Satz „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Dieser Satz umkreist philosophisch eine gesellschaftliche Kritik und die unter Umständen hoffnungslose Hoffnung auf ein befreites Leben. Damit erhält er eine Aktualität, auf die Kunst sich beziehen kann. Es geht dabei auch um die Frage nach den Möglichkeiten von gesellschaftlichen Utopien. Das Motto „schön falsch leben“ soll Assoziationsräume eröffnen. Seine drei Begriffe und ihre Kombinationsmöglichkeiten spielen mit kritisch-ironischer Distanz.
Über 100 Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich an dem Wettbewerb. Die Jury des Berufsverbands hat aus den vielen spannenden Einreichungen 25 Ausstellungsbeiträge ausgewählt, die vom 11. April bis 21. Mai 2017 im Kunsthaus gezeigt werden. In der Ausstellung sind verschiedenste künstlerische Medien und Techniken vertreten: Collage, Holzschnitt, Installation, Malerei, Objekt, Performance, Photographie und Video. Die Arbeiten stellen das „beschädigte Leben“ (Adorno) aus verschiedenen Blickwinkeln auf das Öffentliche oder Private dar: als beklemmend groteskes Spiel-Objekt, als subtil gesellschaftskritisches Gemälde, als surrealistisch-dadaistische Skulptur oder auch als reflexive audio-visuelle Installation.

Christian M. Beier, Coltamolta, Petra Gabriele Dannehl, Barbara Dévény, Thorsten Dittrich, Arielle Drouard, Felix Eckardt, Simone Fezer, Stefanie Harjes, Gitte Jabs, Burglind Jonas, Jutta Konjer, Ute Kühn, Arne Lösekann, Lupus, Rolf Naedler, Christine Preuß, Michael Pröpper, Meinhard Raschke, Pavel Richtr, Stefanie Ritter, Ulrike Schüchler, Ursula Steuler, Studio KO-OP, Angela Zander-Reinert

Eine Ausstellung des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Hamburg

siehe auch http://kunsthaushamburg.de/schoen-falsch-leben/

AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG: ÜBERFÄLLIG!

Veranstaltung der INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG

mit Vertreter*innen von Kunst, Kultur und Politik

Dienstag, den 7. März 2017, 19.30 Uhr

Im Gebäude des
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Die INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG, gegründet im Sommer 2016, ist ein Zusammenschluss der bundesweit agierenden Künstlerverbände und der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst, um gemeinsam auf die existentiellen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bildenden Künstler*innen hinzuweisen. Die INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG möchte der überfälligen Forderung einer  Vergütung von Leistungen, die Künstler*innen in der Ausstellungspraxis erbringen, Nachdruck verleihen und der Ausstellungsvergütung den Weg in die politischen Entscheidungsebenen bereiten.

Mitglieder der INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG:
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK)
Deutscher Künstlerbund
GEDOK
ver.di Fachgruppe Bildende Kunst
Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst

www.initiativeausstellungsverguetung.de

Kurator (m/w) für die HafenCity gesucht – Was wird aus dem Pilotprojekt „StadtkuratorIn“?

Die HafenCity GmbH schreibt einen Werkvertrag für die „Konzeption, Organisation und Durchführung künstlerischer Programme und Projekte im öffentlichen Raum und in Gebäuden“ aus. Nachdem die Kultur in den Planungen der HafenCity erst keine Rolle spielte und später in Form von Fischreliefs (Magellan-Terrassen) und schliesslich der monumentalen Philharmonie Einzug erhielt, spielte sich in Sachen „Kunst“ nur wenig ab: Ein Kunstwettbewerb, von dem nur das Mosaik „Steinerner Orientteppich“ verblieb, und die private Kunstinitiative „Kunstkompanie HafenCity“, von der lange nichts zu sehen war.

Die 2005 in einem von Kulturbehörde und HafenCity GmbH ausgelobten Wettbewerb ermittelte rund 30 Meter hohe Plastik „Towers of talking“ von Thomas Schütte wird schliesslich nicht wie geplant „zentral“, sondern am Ostende einer künstlichen Insel am östlichen Rand der HafenCity in naher Zukunft realisiert werden.

Die Zukunft der 2013 gestartete und als Modellprojekt hervorgehobene Initiative „StadtkuratorIn Hamburg“ von Kunstkommission und Kulturbehörde mit dem Ziel der Aktualisierung und Neuausrichtung des Programms „Kunst im öffentlichen Raum“ ist weiterhin unklar. Eine Ausschreibung der Position steht seit längerer Zeit aus.

Das Ziel des Projekts „StadtkuratorIn Hamburg“ ist es, u.a. „den aktuellen Stand der Debatte um Kunst im städtischen Kontext unabhängig zu reflektieren“ und sollte daher unbedingt weitergeführt werden. Dies kann nicht durch ein „künstlerisches Begleitprogramm“ aktueller Stadtentwicklungsprojekte geleistet werden!

Fraktion Die Linke: Kultursenator Brosda muss freie Szene stärken

Der kulturpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft Norbert Hackbusch, begrüßt die Wahl von Dr. Carsten Brosda zum neuen Kultursenator. Hackbusch erinnert auch daran, daß Senator Brosda in der Vergangenheit mehrfach angekündigt hat, die Stadtteilkultur und die freie Szene stärken zu wollen. Dieses Versprechen müsse er nun einhalten.

Jahresausstellung 2017 unter dem Motto:

 schön 
falsch 
leben

Die Jahresausstellung 2017 des Berufsverbands bildender Künstlerinnen und Künstler steht unter dem Motto:

schön 

falsch

leben

Das Motto ist aus einer freien Reflexion über Adornos Satz „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ entstanden. Dieser Satz umkreist als komplexe, philosophische Meditation eine gesellschaftliche Kritik und die hoffnungslose Hoffnung auf ein befreites Leben. Damit erhält er eine Aktualität, auf die Kunst sich beziehen kann. Es geht dabei auch um die Frage nach den Möglichkeiten von gesellschaftlichen Utopien.
 Das Motto „schön falsch leben“ soll Assoziationsräume eröffnen. Seine drei Begriffe und ihre Kombinationsmöglichkeiten spielen mit kritisch-ironischer Distanz. 

Lassen sich mit diesen Gedanken die Selbst- und Außenwahrnehmung, die Wahrnehmung gesellschaftlicher Räu-me im Spannungsfeld zwischen privat und öffentlich, die Wahrnehmung des eigenen Umfelds oder konkreter Orte der Stadt in Beziehung setzen? Welche Kunstäußerungen provozieren sie?
 Die Ausstellung wird vom 11.4. – 21.5.2017 im Kunsthaus gezeigt werden.

 

Die Ausstellungsjury (Jutta Bressem, Anna Goldmund, Joachim Jacob, Ines-Irene Llosent y Gall, Marie Schirrmacher-Meitz) wird aus rund 100 Einreichungen Ausstellungsbeiträge auswählen.

Dr. Carsten Brosda ist neuer Kultursenator

Seit einem Vierteljahr war das Senatorenamt vakant. Nun hat Bürgermeister Olaf Scholz auf den seit einem Jahr als Staatsrat für Kulturbehörde arbeitenden Dr. Carsten Brosda (42) zurückgegriffen.

Mitglied werden

DSC00409NEU: Hochschulabgänger*, die innerhalb der ersten 5 Jahre nach Abschluß der Kunsthochschule in den Berufsverband eintreten, zahlen für die ersten 3 Jahre nur die Hälfte des Mitgliedsbeitrags und die Hälfte der Aufnahmegebühr.

Mitglied werden im Berufsverband. 

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POSITION.  Forum/Ausstellung 2016, Eröffnung am 9.12.2016

Eröffnung am 9.12., Rede Goesta Diercks

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Mitglieder. Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Hamburg

Fabrik der Künste
vom 10. bis 18. Dezember 2016
Öffnungszeiten: täglich von 16:00 – 19:00 Uhr
– Eintritt für Ausstellung und Programm: frei –
Kreuzbrook 12, 20537 Hamburg
www.fabrikderkuenste.de 

POSITION. Forum / Ausstellung ist eine Veranstaltungsreihe des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Hamburg.
Die Ausstellung stellt die neuen Mitglieder des Verbandes mit ihren aktuellen Positionen vor.
Das Forum setzt sich an mehreren Abenden mit Themen der bildenden Kunst auseinander.
www.bbk-hamburg.de  Weiterlesen