23.09., Ateliertour Hamburger Westen

So, 23.09., 13-18 Uhr

Führung mit Maren Goldenbaum-Henkel zu ausgewählten Ateliers in Hamburg-West von Eimsbüttel bis Othmarschen im Rahmen der Offenen Ateliers 2018. Im Gespräch mit den KünstlerInnen über ihr Werk und Hintergründe. Die Fahrstrecke beträgt ca. 15 km. Treffp.: 13 Uhr, U-Bahnhof Lutherothstraße

Wetterfeste Kleidung und Fahrrad sind mitzubringen.

Die Teilnahme an allen Führungen ist kostenfrei.

Urheber*innen schützen, nicht Internet-Plattformen!

Anlässlich der bevorstehenden Abstimmung über die EU-Urheberrechts-Richtlinie fordert der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler die Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf, sich für eine Reform stark zu machen, die die Rechte der Urheber*innen schützt statt schwächt. Weiterlesen

me at the zoo – Ausschreibung zur Jahresausstellung 2019 im Kunsthaus

Ausschreibung zur Jahresausstellung 2019 des Berufsverbands

me at the zoo

Me at the zoo wurde 2005 als erstes Video auf der Internetplattform YouTube hochgeladen. Diese 19 Sekunden kündigen eine neue Ära der öffentlichen (Selbst-) Dokumentation an. Es ist nun ein einfacher Schritt, das Ich, die eigene Existenz oder das persönliche Tun zu einem Weltereignis zu machen. Die Plattform hat sich rasend schnell um viele Formen darüber hinaus erweitert, ein Datenmeer, ein riesiger Pool, ein Zoo – umfassend und ambivalent. Weiterlesen

Prüfen, inwiefern die Realisierung eines Ausstellungshonorarfonds umsetzbar ist!

Die FDP-Fraktion stellte am 16.5. einen Antrag an die Hamburgische Bürgerschaft, in dem der Senat aufgefordert wird, bis zum Oktober die Umsetzbarkeit eines Fonds für Ausstellungshonorare zu prüfen. In dem Antrag wird die oft prekäre wirtschaftliche Situation Bildenden KünstlerInnen beschrieben und die dürftigen Fördermittel in diesem Bereich bemängelt. Der Aufbau einer wirtschaftlichen Existenz allein auf Basis von unregelmäßigen Kunstverkäufen sei unmöglich. Das Ausstellen, also die Präsentation von Kunst, wird im Gegensatz zu den Üblichkeiten in anderen künstlerischen Bereichen so gut wie nicht honoriert. Berlin hat bereits einen im Haushalt verankerten Etat für Ausstellungshonorare erfolgreich aufgesetzt. Die FDP-Fraktion fragt, wie die Stadt Hamburg denn den kulturellen Beitrag der Bildenden Kunst insgesamt einschätzt und wie die Perspektiven für diesen Bereich gestaltet werden sollen.

Der Berufsverband hatte erst kürzlich Senator Brosda angeschrieben, um Näheres zu den vor einem halben Jahr angedeuteten Schritten des Senats in Sachen Arbeitsstipendien, Ausstellungsvergütung und Kunst im öffentlichen Raum zu erfahren. Der Senator hielt sich jedoch mit Verweis auf die laufenden Haushaltsverhandlungen mit konkreten Aussagen weiter zurück.

Angesichts der seit Jahrzehnten stagnierenden Fördermittel sind jetzt große Schritte nötig! 

FDP-Antrag

„Die Überlegungen sind noch nicht abgeschlossen“ – Kleine Antworten auf Kleine Anfrage

 

Der Senat antwortet auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zur Kunstförderung in Hamburg. Die Anfrage bezog sich auf die mangelnde Ausstattung zentraler Kunst(förder)programme, wie die „Kunst im öffentlichen Raum“ und die Künstlerförderung samt Arbeitsstipendien und Ateliers.

Im Dezember hatte die Staatsrätin Schiedek auf Druck der Hamburger Kunstszene eine Erhöhung der mit € 820 dotierten Stipendien in Aussicht gestellt und die Einführung einer Ausstellungsvergütung in Betracht gezogen. Ebenso wurde vom Kultursenator Brosda auf die noch offene Diskussion zur Erneuerung des Programms „Kunst im öffentlichen Raum“ verwiesen. Daher konnte man sich durchaus Konkreteres als Antwort auf die Anfrage der Linken erhoffen.

Die Antworten des Senats lassen sich so zusammenfassen: Beim Arbeitsstipendium plant man an einer Erhöhung. Die Einführung von Ausstellungsvergütungen wird auch geplant. Das Programm „Kunst im öffentlichen Raum“ wird weiterhin evaluiert. Bei den Kunstpreisen werden höhere Nebenkosten (!) vorgesehen. Konkrete Förderperspektiven werden auf ihre Finanzierbarkeit hin geprüft.

Tiefer blicken lassen vermeintliche Kleinigkeiten: Auf die Frage nach der letzten Berechnung des in der gültigen Verwaltungsanordnung „Kunst im öffentlichen Raum“ festgeschriebenen Anteils von 0,15% öffentlicher Bauausgaben für die Kunst, wird irreführend behauptet, diese Regelung sei abgeschafft. Dabei hätte dieser Anteil durchaus die finanzielle Ausstattung des Programms wesentlich verbessern können! – Beim Elbkulturfonds, der sich in einer offenen und jurierten Ausschreibung an die „Freie Szene“ verschiedener Sparten wendet, scheint man es auch nicht so genau zu nehmen und entnimmt daraus Gelder für Projekte des Stadtkuratorenprogramms und des „Kunstbeutels“, was nicht der „Freien Szene“ zuzuordnen ist.

Der Berufsverband hat erst kürzlich vom Senator für Kultur und Medien konkrete Zusagen gefordert. Auch hier wird – mit Hinweis auf laufende Haushaltsgespräche – vertröstet.

Kleine Anfrage Linke / Antwort Senat: SKA_Bildende_Kunst_April_18_LINKEv2

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Studio Berlin III IFSE stellt Ergebnisse der Umfrage zur Situation der Künstler*innen in Berlin vor

Das Institut für Strategieentwicklung (IFSE) hat zusammen mit dem Kooperationspartner, dem berufsverband bildender künstler*innen berlin, in der Stiftung Brandenburger Tor die Ergebnisse seiner Studie über Künstler*innen in Berlin veröffentlicht. Nach der ersten Studie 2011 mit einem Schwerpunkt auf Räume und Stadtentwicklung wird nun der Gender Pay Gap in der Bildenden Kunst näher beleuchtet. mehr…